Hopfenveredlung St. Johann GmbH
Datenschutz
Impressum
Kontakt
Home

Geschichte

Produkte

Einrichtungen

Organisation

Forschung

Politik
Die Einrichtungen der Hopfenveredlung St. Johann

PRODUKTION

Die Hopfenveredlung verarbeitet Hopfen zu Pellets in einzelnen Verarbeitungschargen. Ziel jeder Verarbeitung ist ein qualitativ einheitliches und haltbares Produkt. Da der Rohstoff Hopfen ein Naturprodukt ist, sind dazu mehrere Schritte nötig:

Die Verarbeitungsreihenfolge des Rohstoffes wird nicht dem Zufall überlassen sondern für jede Charge separat festgelegt. Dabei werden die Qualitätskriterien der eingesetzten Hopfen berücksichtigt um eine qualitativ konstante Rohstoffzufuhr zu gewährleisten.

Die dabei entstandene homogene Verarbeitungseinheit wird von Schwergut und Metall befreit und anschließend hordenweise getrocknet. Das gereinigte Rohgut wird mittels Hammer- oder Schneidemühle (je nach Produktlinie) zu Pulver vermahlen und in Mischern mit einer Kapazität von ca. 3 Tonnen erneut homogenisiert.

Schließlich gelangt das Pulver in die Pelletpresse und wird dort mit Hilfe von Kollern und Matrizen zu Hopfenpellets verarbeitet. Die frischen Pellets werden gekühlt und für die Verpackung in Silos gepuffert.

nach oben


VERPACKUNG & VERSAND

Als Produktverpackung dienen Schlauchbeutelfolien, welche mit Hopfenpellets gefüllt, mit Kohlenstoffdioxid und Stickstoff angereichert, kodiert und verschweißt werden.
Die Füllmenge ist variabel zwischen 2 und 25 kg. Versandkartons in variablen Größen werden mit diesen Folien bestückt, verklebt und etikettiert.

Eine weitere Verpackung stellen Großkartons mit Gebindegrößen von bis zu 140 kg dar. Dabei werden die Hopfenpellets in einen Karton abgefüllt, welcher mit einer Folie ausgekleidet ist. Die Folie wird verschweißt, der Karton verklebt und etikettiert.

Die Versandkartons werden auf Paletten gestapelt und für den Transport entsprechend gesichert.

Eine regelmäßige Kontrolle der eingesetzten Verpackungsmaterialien sichert die Qualität der Pellets bis hin zur Lagerung beim Kunden.

nach oben


KÜHLLAGERUNG

Sowohl unser Rohstoff Hopfen als auch die gewonnenen Pellets werden zur Aufbewahrung bei der Hopfenveredlung in Kühlläger untergebracht. Die Temperatur und Luftfeuchte dieser Räume werden permanent überwacht und dokumentiert.

Die Rohhopfen werden nach der Ernte in die Kühlläger der Hopfenveredlung gebracht. Die geschlossene Kühlkette vom Rohstoff bis zum Produkt gewährleistet den Erhalt der vollen Frische und Qualität des Hopfens.
In unseren Lägern finden bis zu 11.000 Tonnen Hopfen in Form von Rechteckballen Platz und warten auf ihre Verarbeitung zu Hopfenprodukten.
Zusammengehörende Packstücke (Hopfenpartien) werden gemeinsam gelagert und sind nach wie vor eindeutig identifizierbar.

Das fertige Hopfenprodukt wird nach der Verarbeitung bei ca. 3°C bis zu seiner Abholung gelagert. Insbesondere die im Hopfen enthaltenen und brauwertvollen Alpha-Säuren werden somit am Abbau gehindert.
Ein professionelles Lagerverwaltungssystem ermöglicht die Bestandsführung von über 14.000 Palettenstellplätzen.

nach oben



QUALITÄTSSICHERUNG

Unser Labor ist personell während der gesamten Verarbeitungszeit 24 Stunden besetzt. Ein Indiz dafür, welchen umfangreichen Kontrollen der Hopfen von der Dolde bis zum fertigen Pellet unterzogen wird.

1) Rohhopfenanalysen

Sämtliche Hopfen, die in St. Johann gelagert und / oder verarbeitet werden, sind analytisch auf Alphasäure und Wassergehalt untersucht.




2) Produktionssteuerung

Während der Verarbeitung wird das Hopfenpulver entsprechend der Analysenmethode auf den gewünschten Alphawert standardisiert und homogenisiert.
Die Trocknung des Hopfens unterliegt einer ständigen Überwachung. Auch das Grobgut (Hopfentreber) wird permanent kontrolliert.

Im Labor wird nach den offiziellen Analysenmethoden gearbeitet:

EBC - Analytika incl. HPLC und Öl volumetrisch

Mebak - Brautechnische Analysenmethoden incl. Vollanalyse mit Gesamtharze, Weichharze und Hartharze.

ASBC - Spektralphotometrische Analyse mit dem "Hop Storage Index"

Bei Bedarf kann der Hopfen auch auf Spritzmittelrückstände, Nitrat und Hopfenöl gaschromatographisch untersucht werden.

3) Pelletanalyse

Die gefertigten Hopfenpellets werden vor der Abfüllung in Folie und Großkartons nochmals analytisch überprüft um sicherzustellen, dass Alphawert und Wassergehalt den Vorgaben entsprechen.

nach oben



Zertifiziert nach ISO 9001, ISO 14001, ISO 22000, HACCP und weiteren